RSS-Feed(Fokus) 14.12.2018

Feriendorf Wasserkuppe vor Fertigstellung - Erste Häuser bezugsfertig

Wasserkuppe (sm) – 900 Meter über dem Meeresspiegel in einem von Natur umgebenen Gebiet übernachten – genau das wird im „Feriendorf Wasserkuppe“ möglich sein. Die ersten Häuser sind kurz vor der Fertigstellung, sodass schon bald die ersten Gäste auf Hessens höchstem Berg übernachten können. Die Anlage bietet ein Ferienerlebnis für Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben und Ansprüchen. Am 22. Januar findet die Teileröffnung mit Landrat Bernd Woide, Landtagsabgeordnetem Markus Meysner und Gersfelds Bürgermeister Steffen Korell statt.

Fotos: Privat

„Wir werden zum Jahreswechsel die ersten Einheiten vermieten“, sagt Boris Kiauka, der gemeinsam mit Andreas Schubert in das Projekt investiert, auf Nachfrage: „Wir sind kurz vor der Fertigstellung.“ Doch das ist erstmal nur eine Teil-Eröffnung. Das gesamte Feriendorf soll dann Mitte 2019 fertig sein. Allerdings seien die weiteren Arbeiten natürlich auch davon abhängig, wie lange der Winter andauere. „Im Sommer sind wir aufgrund der guten Wetterlage gut vorangekommen. Das war sehr erfreulich“, so Schubert.

Aktuell sind die Arbeiter noch mit dem Innenausbau beschäftigt. Schließlich sollen es sich die ersten Mieter auch richtig gemütlich machen können und sich wohlfühlen. Denn von Anfang an haben die Investoren viel Wert auf ein ausgearbeitetes Konzept mit individuellen Möglichkeiten gelegt. Und so kann nun bei der Umsetzung der Pläne auch alles so realisiert werden, wie es angedacht war. „Wir wollen allen Ansprüchen gerecht werden“, betont Kiauka, der anfügt: „Wir haben die ganze mögliche Kundschaft in Betracht gezogen und in die Planung einbezogen.“ So gibt es vom Familienhaus über ein Häuschen für zwei Personen bis zum Allergiker-Haus wirklich alles. Und in einigen Einheiten sind auch Hunde erlaubt. Ein Highlight wird sicherlich das Sternenpark-Haus, denn hier können die Gäste das Dach komplett öffnen und in den Sternenhimmel blicken. Zudem sind auch alle anderen Häuser mit großen Panoramafenstern versehen, sodass ein toller Ausblick in die Rhön gewährleistet ist. Die Wohnbereiche werden offen und angebunden an eine große Veranda gestaltet. Zudem gibt es Carports als Stellflächen, die auf dem Dach Platz für Spielflächen bieten.

In den bereits fertig gestellten Häusern gibt es schon Saunen und auch die Whirlpools, die am Gebäude errichtet werden, können in Betrieb genommen werden. Ohnehin fehlt es in den Häusern, von denen vier barrierefrei sind, an nichts. In jeder Hütte gibt es eine Küche und unmittelbar neben dem kleinen Dorf finden sich verschiedene Gastronomie-Betriebe sowie ein Selbstversorger. Auch die Themen Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Regionalität spielen bei dem Projekt eine große Rolle. Daher wird die Energieversorgung über ein eigenes Blockheizkraftwerk ergänzt durch Fernwärme und eine 450 Quadratmeter große Photovoltaikanlage sichergestellt. „Das ganze Projekt ist spannend und fordert einen auch“, erwähnt Kiauka. Die beiden Investoren seien aber auch froh, dass bislang alles so reibungslos laufe. „Wir sind glücklich darüber, dass wir mit so guten Baufirmen zusammenarbeiten“, lobt der Kiauka. Das Team hatte sich ausschließlich für regionale Firmen entschieden.

Außergewöhnlich ist wohl auch die Lage, denn die Gäste erleben ihren Urlaub mitten in der Natur umgeben von etlichen Freizeitmöglichkeiten. In unmittelbarer Nähe befinden sich unter anderem die Sommerrodelbahn, Pisten mit Skilift, Wanderwege sowie Möglichkeiten für Segel-, Gleitschirm-, Drachen- oder Modellflug.

 

Mehr zum Thema:

Hessens höchstes Feriendorf nimmt Form an – Erste Häuser stehen