TSV Rothemann – SG Eiterfeld/Leimbach (Sonntag; 15 Uhr)
Beim TSV Rothemann hadert Trainer Sebastian Vollmar zwar mit den zwei Spielabsagen der vergangenen Wochen, richtet den Blick aber nun auf die anstehende Aufgabe: „Das mussten wir so hinnehmen. Aber jetzt müssen wir langsam wieder Punkte einfahren, das ist klar“, gibt Vollmar die Marschroute für das Kellerduell gegen die SG Eiterfeld/Leimbach vor und ergänzt: „Jeder kann die Tabelle lesen und sieht, dass beide Mannschaften gewinnen müssen.“ Den kommenden Gegner hat Vollmar bereits gut analysiert und warnt deshalb vor den Stärken des aktuellen Tabellenletzten: „Sie haben eine sehr gute Offensive, die wir in den Griff bekommen müssen. Gerade Nils Fischer ist der Schlüsselspieler.“ Hinsichtlich des Kaders hat sich bei den Hausherren im Vergleich zu den vergangenen Partien nichts geändert, Jan-Luca Krenzer, Felix Stephan und Fabian Bub fehlen deshalb weiterhin.
Während Rothemann zuletzt dreimal in Folge deutlich verlor, wartet Eiterfeld/Leimbach seit nun schon vier Spielen auf Zählbares, auch unter dem neuen Trainer Mike Lindemann war noch nichts zu holen. „Wir wollen endlich mal wieder punkten, das wäre auch wichtig für die Moral und die Sicherheit in der Mannschaft“, kündigt Lindemann an, dessen Elf nach der Spielabsage zuletzt gegen Künzell zum dritten Mal in Folge auswärts ran muss. Vor dem Spiel in Rothemann setzte es zwei deutliche Niederlagen in Eichenzell und beim Kellerduell in Kerzell. Die anstehende Partie beim aktuellen Tabellenzwölften ist, wie Lindemann betont, ebenfalls ein Kellerduell, „in dem alles drin ist. Trotzdem ist Rothemann als Heimmannschaft für mich leichter Favorit“, nimmt Lindemann den Druck von seiner Mannschaft. Dass es zuletzt meist schlechte Ergebnisse hagelte, weshalb auch Ex-Trainer Detlef Papst entlassen wurde, macht Lindemann vor allem an der fehlenden Sicherheit fest: „Wir müssen mehr Stabilität in unsere Defensive bekommen und darüber versuchen, etwas nach vorne zu machen. Das Offensivspiel leidet zurzeit auch darunter, dass wir nach Ballverlust immer in Gefahr sind, ein leichtes Gegentor zu fangen.“ Personell muss Lindemann beim anstehenden Auswärtsspiel womöglich auf die angeschlagenen Steffen Aumann, Simon Schilling und Florian Hemel verzichten.
TSV Künzell – SV Teutonia Großenlüder (Sonntag; 15 Uhr)
„Großenlüder ist irgendwie ein Gegner, gegen den wir immer wieder Punkte gelassen haben“, mahnt Künzells Coach Tobias Hahner vor der anstehenden Begegnung am Sonntag zurecht, denn von den vergangenen acht Gruppenliga-Duellen gegen die Teutonia konnte Künzell gerade einmal zwei gewinnen. Diese beiden Siege sind allerdings auch schon gut drei Jahre her, weshalb Hahner sich mal wieder einen Dreier wünscht: „Es wäre schön, wenn wir das mal wieder in die andere Richtung lenken könnten.“ Dass das Auswärtsspiel vergangene Woche beim Tabellenletzten aus Eiterfeld ausgefallen ist, ärgerte Hahner besonders, denn zusammen mit der zweiten und dritten Mannschaft hat der TSV mittlerweile fünf Spiele nachzuholen. „Ich ziehe gerne durch, was geht“, erklärt Hahner, der die Woche stattdessen zum Training nutzte. Das 0:7 der Lüderer im Topspiel bei Britannia Eichenzell weiß Hahner nur schwer einzuschätzen: „Ich weiß nicht, wie hoch man das Spiel werten soll, denn davor hatte Großenlüder einen richtig, richtig guten Lauf und jede Woche konstante Leistungen gebracht. Deshalb sollten wir vorgewarnt sein“, begründet Hahner die „schwere Aufgabe“ für seine Mannschaft. Das „Kaderkarussell“ dreht sich dabei weiter, denn mit Pascal Breunung, der sich im Urlaub befindet, kommt ein weiterer Ausfall zu den angeschlagenen Patrick Jacobi, Jörg Weimer und Andreas Becker hinzu, bei denen Hahner jedoch die Hoffnung auf einen Einsatz am Samstag noch nicht aufgegeben hat.
SV Müs – SG Bronnzell (Samstag; 15 Uhr)
Nach vier Siegen in Serie stolperte die SG Bronnzell zuletzt beim Gastspiel in Bachrain und will im kommenden Auswärtsspiel bei Aufsteiger SV Müs wieder zurück in die Spur finden. Mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Stefan Dresel sogar auf Platz vier vorrücken, Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Tabellennachbar Großenlüder zeitgleich nicht in Künzell gewinnt. Beim SV Müs ist die Euphorie nach dem tollen Saisonstart etwas gedämpft worden, denn in den vergangenen fünf Partien konnte die Elf von Spielertrainer Marc Friedel keinen einzigen Punkt holen. Aktuell steht für den Aufsteiger Platz 13 in der Tabelle der Gruppenliga zu Buche, jedoch beträgt der Rückstand auf Rang neun nur zwei Punkte.
Gruppenliga
Samstag
16 Uhr
Elters/Eckweisbach/Schwarzbach - Bachrain (in Eckweisbach)
SVA Bad Hersfeld - Hosenfeld
Aulatal - Thalau (in Oberaula)
16.30 Uhr (vorverlegt)
Eichenzell - Kerzell
Sonntag
15 Uhr
Müs - Bronnzell
Rothemann - Eiterfeld/Leimbach
Künzell - Großenlüder
Ehrenberg - Schlüchtern/Elm (in Seiferts)
