„Vom Grundstück zum Garten“ – unter diesem Titel stand das zweite der vier Seminare, zu denen sich Bauherren einzeln oder im Paket anmelden können. „Garten hat viel mit Wahrnehmung, mit sinnlicher Wahrnehmung zu tun“, machte Heil gleich zu Beginn ihres Vortrags, bei dem sie die Zuhörer immer wieder aktiv mit einbezog, deutlich. Die Funktion von Gärten habe sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt: Lange Jahre war der Garten Wirtschafts- und Arbeitsgrundlage, heute steht er rein für die Freizeit zur Verfügung. Ob im Fernsehen, in Büchern, in Zeitschriften oder in Baumarkt-Prospekten – überall werden Grundbesitzer mit Anregungen für die Gartengestaltung überschüttet. Damit bestehe die große Gefahr, den eigenen Garten mit einem Sammelsurium von Ideen zu überladen. „Davor möchte ich Sie heute Abend ein stückweit schützen“, meinte Heil, die viele Bilder in ihre Präsentation gepackt hatte und auch immer wieder selbst zum Stift griff und Skizzen an das Flipchart zeichnete.
„Was ist für Sie ein guter Garten?“, fragte die Referentin in die Runde und bekam zahlreiche Antworten. Eine Sonnenterasse, eine Wiese, Beete, Sitzflächen, Wasserflächen, eine Feuerstelle oder ein Grillplatz, schattenspendende Obstbäume und eine Hecke als Sichtschutz – alles war den Seminarteilnehmern wichtig und alles könne auch in einem Garten Platz wiederfinden, zeigte Heil auf: „Der Garten sollte so viele ‚Zimmer‘ wie das Haus haben.“ Bei der Gestaltung gelte es das Grundstück und auch das Umfeld im Vorfeld zu beobachten. Wann steht die Sonne wo? Welcher Ort würde sich deshalb für einen Frühstücksplatz eignen? Zu welcher Tageszeit möchte ich die Sonne auf der Terrasse genießen? – Diese Fragen sollten sich Grundstückseigentümer vor dem Anlegen des Gartens stellen. Zudem gelte es die Formen an die Umgebung anzupassen. Wer einen freien Blick auf die Kuppen der Rhön hat, sollte beispielsweise eher mit fließenden Linien arbeiten, bei einem Grundstück im städtischen Raum böten sich hingegen geometrische Formen an. Im Laufe des Abends zeigte Heil auch auf, wie der schnelle Weg zum Traumgarten aussehen kann und wie Bauherren auch auf Umwegen ihr Ziel erreichen können.
Sparkasse als kompetenter Ansprechpartner rund ums Bauen
Alexandra Möller, Gruppenleiterin Immobilien-Center bei der Sparkasse Fulda, hatte zu Beginn des Seminars die Teilnehmer begrüßt und einen kurzen Überblick über die Veranstaltungsreihe und die Angebote der Sparkasse für Bauherren gegeben. Finanzierung, Riester-Bausparen und Risikoabsicherung – die Sparkasse mit ihren Partnern sei in allen Belangen ein kompetenter Ansprechpartner und das direkt vor Ort. „Wir als Sparkasse sind komplett in der Stadt und dem Landkreis Fulda vertreten“, unterstrich Möller. Auch die Berater des Immobilien-Centers sitzen nicht alle in Fulda, sondern in vielen Filialen verteilt in der gesamten Region. Mit dem vierteiligen Bauherrenseminar möchte die Sparkasse Fulda einen weiteren Teil dazu beitragen, dass Bauherren – egal ob sie neu oder umbauen – lange Freude an ihrem Eigenheim haben. Im ersten Seminar vergangene Woche ging es um das Thema „Wege zum Bauen“. Am 21. November steht in der Sparkassenfiliale am Buttermarkt in Fulda „Energieoptimiertes Bauen“ im Vordergrund und zum Abschluss am 28. November in der Sparkassenfiliale Kaiserstraße in Hünfeld lautet der Titel „Barrierefrei bauen und planen“. Der Besuch eines einzelnen Vortrags kostet zehn Euro. Die Sparkasse bittet Interessenten, sich unter der Telefonnummer 0661/857-0 oder per E-Mail an marketing@sparkasse-fulda.de anzumelden. Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen zum Nachlesen.
