Der Steinbacher Stürmer erhält bei den Wolfsburgern einen Vertrag bis 2019. In der Hessenliga kam Hanslik auf insgesamt 31 Einsätze für die Steinbacher und erzielte 22 Treffer. Außerdem gehen elf Vorlagen auf sein Konto. Auch wenn der SVS bereits damit gerechnet hat, den 20-jährigen Offensivmann nicht halten zu können, ist Berthold Helmke aus dem Steinbacher Führungsteam enttäuscht: „Es ist sehr schade. Er hinterlässt eine große Lücke. Aber irgendwo ist es auch verständlich, dass er bei seinem Talent zu einem anderen Verein geht und höherklassig spielen will.“ Im Winter hatte Hanslik sowohl bei Borussia Dortmund, bei den Wölfen als auch bei Arsenal London Probetrainingseinheiten absolviert. „Bei Arsenal haben sie gesagt, sie können nicht verstehen, warum sein Talent in Deutschland noch nicht erkannt wurde und er ‚nur‘ in der Hessenliga spielt“, weiß Helmke, der Hanslik einiges zutraut: „Der hat’s einfach drauf. Er hat einen unglaublichen Torriecher, ist wendig und schnell. Er hat das gewisse Etwas. Wenn er sich wohlfühlt, kann er auch in Regionalliga viele, viele Tore schießen und ganz groß rauskommen.“
Dringenden Handlungsbedarf sieht Steinbachs Vorstandsmitglied Helmke durch Hansliks Abgang nicht – schließlich hat sich der SVS mit Marius Müller bereits die Dienste eines starken Offensivmanns gesichert, der den Youngster nun ersetzen soll. „Wir wünschen Daniel alles Gute“, betont Helmke und fügt an: „Vielleicht kommt er ja irgendwann wieder nach Steinbach zurück."
