Zwei Tage lang war die Hündin in der viel zu kleinen Box gefangen gewesen, ehe sie von einem Spaziergänger gefunden worden war. Die Passanten hatten die Polizei alarmiert und die hatte den Tierschutzverein Fliedetal hinzugezogen. Dort ist der Jack-Russel-Terrier, der unterernährt, verängstigt und am Auge verletzt war, derzeit untergebracht. Anfang April war der Besitzer, ein 33-Jähriger, der mittlerweile in der bayrischen Rhön lebt, gefunden worden. Am Mittwoch kam nach 80 Tagen der erlösende Anruf der Staatsanwaltschaft Fulda beim Tierschutzverein. Der rechtmäßige Besitzer der Jack-Russel-Terrier-Hündin und auch zugleich die männliche Person, die Dorie am 13. März, in einem Waldstück ausgesetzt hat, hat den Verzicht auf die Hundedame erklärt. Gleichzeitig wurde auch einer Einstellung des Strafverfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße zugestimmt, wie der Tierschutzverein erklärt.
Nun sucht der Tierschutzverein Fliedetal für Dorie ein tolles neues Zuhause, wo ihr ganz viel Liebe, Zuneigung und Zeit entgegengebracht wird. Der Vierbeiner kann allerdings nur in ein neues Zuhause mit Hundeerfahrung und ohne Kleinkinder vermittelt werden. Dorie ist nun rund zwölf bis 14 Monate alt, inzwischen selbstverständlich gechipt und geimpft. Auch sollte sie als Einzelhund gehalten werden, da sie sich im Umgang mit anderen Hunden nicht immer verträglich zeigt.
Charakterlich ist Dorie ein absolut verspielter Jack Russel Terrier, der sich seine Streicheleinheiten holt, sehr aufgeweckt, lernfähig und natürlich Jack Russel typisch sehr aufgeweckt und aufgedreht ist. Dorie fordert sehr viel Aufmerksamkeit, und liebt es, stundenlang draußen in der Natur beim Gassigehen oder einfach nur im Garten zu sein.
Nach einer Übergangszeit, bis sich Dorie vollständig in ihrem neuen Zuhause eingelebt hat, soll gemeinsam mit den neuen Besitzern die Augen-Operation besprochen werden und diese Operation dann auch vollständig begleiten.
