Volleyball 21.02.2017

Frauen-Landesliga – Hünfeld meldet sich zurück – Horas ohne Chance

Osthessen (ms) – Die Landesliga-Volleyballerinnen des Hünfelder SV fuhren gegen die TG Wehlheiden II einen verdienten Heimsieg ein. Die Mannschaft von Uli Bönsch feierte einen ungefährdeten 3:0 (25:21, 25:23, 25:19)-Sieg. Der TV Fulda-Horas hingegen unterlag Blau-Gelb Marburg mit 1:3 (25:23, 14:25, 13:25, 18:25).

 

Wehlheiden II – Hünfeld 0:3 (21:25, 23:25, 19:25)

Starker Auftritt des HSV: Nach zwei Niederlagen in Folge haben die Hünfelderinnen bei der TG Wehlheiden II zurück in die Spur gefunden und ein sehr gutes Spiel gemacht. „Wir sind eigentlich mit gemischten Gefühlen nach Wehlheiden gefahren, weil wir davor zweimal verloren haben. Aber heute waren wir personell besser aufgestellt und ein stabiles Spiel abgeliefert“, freute sich HSV-Coach Uli Bönsch über den tollen Auftritt seiner Mannschaft. Im Gegensatz zur 0:3-Pleite gegen den USC Gießen hatte Bönsch mit Doris Brux und Urte Pape zwei wichtige Spielerinnen wieder dabei, die zuletzt gefehlt hatten. Im zweiten Satz machten es die Hünfelderinnen nach einer zwischenzeitlich klaren Führung noch einmal richtig spannend, konnten sich aber letztlich mit 25:23 durchsetzen. In den Sätzen eins und drei hingegen hatte der HSV keine Probleme. „Das war eine schöne, runde Sache“, meinte Coach Bönsch zufrieden.

Hünfeld: Schleicher, Prokein, Schulze, Fetten, Brux, Schuhmann, Wilde, Pape.

 

Marburg – Horas 3:1 (23:25, 25:14, 25:13, 25:18)

Sie begannen furios und wurden dann auseinandergenommen: Tabellenschlusslicht Horas gewann bei Blau-Gelb Marburg zwar den ersten Satz, baute dann aber ab und unterlag letztlich deutlich. Im zweiten (14:25), dritten (13:25) und vierten (18:25) Satz hatten die Horaser kaum noch etwas entgegenzusetzen und porduzierten vor allem zu viele Fehler bei der Annahme. Für den TVH war es die elfte Saisonniederlage. „Wir können es deutlich besser. So eine Leistung ist nicht unser Anspruch“, ärgerte sich Horas-Coach Matrin Bätz nach der deutlichen Niederlage: „Im ersten Satz haben wir das noch ganz ordentlich gemacht und von den Fehlern des Gegners profitiert, aber danach lief nichts mehr zusammen.“

Horas: Brähler, Chrupalla, Felker, Jung, Schrader, Schuchert, Storch, Wachter.