„Es ist schade, dass ich gehen muss, weil Borussia Fulda ein überragender Verein ist“, bedauert Jerkovic seinen alternativlosen Abgang von den Borussen und fügt an: „Ich hatte hier super Mitspieler und es stimmte alles.“ Jedoch habe die plötzliche Trennung keinen sportlichen Hintergrund, wie der Offensivmann selbst erklärt: „Bei meinem Wechsel nach Fulda habe ich auch eine Wohnung und eine Arbeitsstelle in einem Paket bekommen, aber jetzt wurde ich dort gekündigt und muss bis Montag aus der Wohnung ausziehen. Fußballerisch war alles in Ordnung“, ist Jerkovic enttäuscht und kann sich den für ihn unglücklichen Verlauf der vergangenen Wochen selbst nicht wirklich herleiten. Sogar Borussen-Coach Henry Lesser habe ich laut Jerkovic dafür eingesetzt, dass er dem SCB bis zu seinem Vertragsende im Sommer 2018 erhalten bleibe. Doch weil der 26-Jährige noch keinen neuen Arbeitsplatz gefunden hat und seit Tagen mit dem Auszug beschäftigt ist, habe er beschlossen, über die Weihnachtszeit mit seiner Familie in die Heimat nach Kroatien zu reisen. „Von dort aus werde ich mich nach einer Arbeitsstelle und einem neuen Verein in Deutschland umschauen“, kündigt Jerkovic aber die baldige Rückkehr in seine zweite Heimat an.
Borussen-Sportdirektor Martin Hohmann erklärte auf Nachfrage: „Für uns war nur das Sportliche ausschlaggebend. Vedran war schon unter Thomas Brendel unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten und wir haben ihm deshalb angeboten, dass er im Winter gehen kann, wenn er will.“
