Dr. Georg-Wilhelm Hanna wurde 1939 in Berlin geboren, durch die Kriegsereignisse wuchs er im nordhessischen Eschwege auf und erlernte im väterlichen Betrieb einen Handwerksberuf. Danach war er acht Jahre als Zeitsoldat in Oberbayern und legte während dieser Bundeswehrzeit in München seine Meisterprüfung ab. 1970 zog er mit seiner Familie nach Bad Soden-Salmünster, hier arbeitete er bei dem Fertighaus-Unternehmen Streif. Er war Mitbegründer des Heimat- und Geschichtsvereins, viele Jahre erster Vorsitzender, seit 1986 erarbeitet er die Geschichte des Heilbades. Beruflich orientierte er sich neu und arbeitete als Leiter der Fachstelle Denkmalpflege erst im Main-Taunus-Kreis und ab 1986 im Main-Kinzig-Kreis. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben im Jahr 1997 war er über zehn Jahre Leiter der damaligen Heimatstelle/Kreisarchiv, jetzt Zentrum für Regionalgeschichte. „Unter seiner Schriftleitung wurde das Mitteilungsblatt des Zentrums für Regionalgeschichte veröffentlicht und fand in Fachkreisen große Zustimmung“, berichtete Susanne Simmler.
Dr. Hanna ist seit 1999 ehrenamtlicher Schriftführer des Jahresperiodikums „Bergwinkel-Bote“ und liefert eigene Beiträge. Unter seiner Federführung sind 17 Ausgaben bisher erschienen. Im Ruhestand begann er ein Studium an der Universität in Frankfurt, dem sich ein Promotionsstudium in Bamberg anschloss und mit seiner Dissertation über die Ritteradligen von Hutten erwarb er die Doktorwürde. In den vergangenen Jahren veröffentlichte Dr. Georg-Wilhelm Hanna eine Fülle von Darlegungen zu den verschiedensten historischen Themen. „Dafür gebührt ihm Lob, Anerkennung und Dank“, würdigte Susanne Simmler das ehrenamtliche Wirken von Dr. Hanna.
