Derzeit herrscht noch Baustellenatmosphäre rund um die Märchenwiesenhütte und einige Besucher scheinen es kaum erwarten zu können. „Man hört sich ja immer um und es sind viele enttäuscht, dass wir momentan geschlossen haben. Alle warten darauf bis es endlich losgeht“, so Martin Kircher, Betriebsleiter der Skilifte auf der Wasserkuppe. Bislang schreiten die Arbeiten zügig voran – die Fenster sind schon drin, die Putzarbeiten laufen auf Hochtouren und nächste Woche kommt auch der Estrich rein. Einen konkreten Eröffnungstermin gibt es derzeit noch nicht, aber der November wird als Eröffnungsmonat angestrebt: „Wenn alles weiterhin so läuft, wollen wir im November pünktlich zur Skisaison eröffnen, um die Skifahrer zu begrüßen“, versichert Kirchner.
Dabei verspricht das neue Konzept in gemütlicher Atmosphäre ein wahrlich gastronomisches Meisterwerk auf Hessens höchstem Berg zu werden. Mit 250 Sitzplätzen und einer doppelt so großen Fläche wie bisher, sollen künftig noch mehr Gäste die Möglichkeit für eine Stärkungspause bekommen. „Wir haben eine gute Millionen investiert, um eine noch größere Fläche zu errichten. Die genaue Investitionssumme ergibt sich aber noch durch die restlichen Umbauten“, so Kirchner.
Auf zwei Etagen soll dann künftig an zwei Verkaufstheken die Bewirtung stattfinden. Lange Wartezeiten und Gerangel an den Essensausgaben sollen somit vermieden werden. Außerdem verspricht die obere Etage ein besonderes Highlight für die vielen Wintersportler zu werden. Diese bekommen nämlich die Möglichkeit, durch einen separaten Eingang nach dem Skifahren direkt in das Dachgeschoss zu gelangen. „Die Skifahrer können dort vor der Tür die Ski ausziehen und im oberen Bereich Platz nehmen. So müssen sie auch nicht mehr mit ihren Skischuhen durch die ganze Hütte. Außerdem wird es oben noch eine große Terrasse geben“, erklärt Kirchner. Trotz zweier separater Eingangsbereiche oben und unten werden beide Bereiche auch ganz normal durch eine Treppe verbunden sein.
Dennoch soll sich die Einrichtung und Ausstattung voneinander abgrenzen und für Jedermann eine Wohlfühlatmosphäre bieten. Der untere Bereich wird im Stile einer gemütlich urigen Hütte erscheinen. Hell und modern wird hingegen die obere Etage mit viel Glas gestaltet. „Mit der Ausfertigung der genauen Ausstattung sind wird noch nicht ganz fertig, aber es liegen schon Konzepte vor“, ist sich Kirchner über einen zügigen Beschluss sicher.
