Die jungen Frauen hatten teilweise die Orientierung und das Bewusstsein verloren - deshalb ging man zunächst von der Beimischung diverser Substanzen aus. Nachdem bereits das Klinikum Fulda, in welches einige der mutmaßlichen K.o.-Tropfen-Opfer direkt nach dem Vorfall eingeliefert wurden, jedoch zunächst keinen Nachweis über eine solche Substanz erbringen konnte, wurde sehnlichst auf die Untersuchungsergebnisse der kriminalpolizeilichen Untersuchungen gewartet. Doch auch hier heißt es:
„Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Gießen teilt mit, dass in allen untersuchten Proben der betroffenen Frauen keine Hinweise auf die Verwendung von so genannten K.o.-Tropfen nachgewiesen werden konnten. Bei den Untersuchungen konnten in einzelnen Fällen verschiedene Blutalkoholkonzentrationen festgestellt werden. Außerdem fanden sich Hinweise auf diverse Medikamente, wodurch möglicherweise in der Kombination mit dem Genuss von alkoholischen Getränken bei den betroffenen Personen die körperlichen Beschwerden hervorgerufen wurden. Aufgrund der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergeben sich derzeit keine Hinweise auf das Vorliegen einer Straftat.“
