„Das ist das absolute Traumlos“, freute sich Martin Geisendörfer aus dem Lehnerzer Führungsteam direkt nach der Auslosung: „Das ist einfach nur spitze“. HFV-Präsident Rolf Hocke erwies sich als „wahre Glücksfee“ für die Lehnerzer. „Im Halbfinale treffen wir auf Hessen Kassel, vorher müssen wir aber die Offenbacher ausschalten“, scherzte ein bestens gelaunter Geisendörfer. Die Löwen gastieren beim Hessenligisten Fernwald. Der zweite Drittligist Wehen muss zum Hessenligisten Eschborn. Der Darmstädter Kreisoberligist Höchst empfängt den Süd-Verbandsligisten Jügesheim. „Bei uns freuen sich jetzt alle auf die Partie - Spieler, Trainer und Funktionäre“, so Trainer Rolf Gollin: „Das ist natürlich auch toll für die Vorbereitung. Schließlich spielt nicht jeder ein Pflichtspiel gegen den OFC“.
Gespielt wird am 14., 15. oder 16. März. Die Lehnerzer werden die Partie voraussichtlich im Fuldaer Stadion ausgetragen. „Da wird uns nicht viel anderes übrig bleiben - wegen den Auflagen“, so Geisendörfer.
Die Auslosung fand in den Geschäftsräumen der DFL in Frankfurt statt, Martin Geisendörfer war auch vom Procedere begeistert: „Das war alls sehr professionell, mit einem Vertreter der Krombacher Brauerei und einer richtigen Lostrommel“, so der Lehnerzer Vertreter: „Und als unser Los gezogen wurde, ging ein Raunen durch den Raum“.
Das Viertelfinale des Hessenpokals im Überblick:
TSV Lehnerz - Kickers Offenbach
FSV Fernwald - Hessen Kassel
TSV Höchst - TGM/SV Jügesheim
1. FC Eschborn - SV Wehen-Wiesbaden
