Nach ersten Ermittlungen befuhr ein 50-jähriger Pkw-Fahrer aus Waldkappel (Landkreis Eschwege) die A4 in westlicher Richtung. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Fahrzeugführer mit dem Pkw BMW der 3er Reihe auf regennasser Fahrbahn etwa ein Kilometer vor der Abfahrt der Anschluss-stelle Wommen nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr den Flutgraben und fuhr die angrenzende Böschung hinauf.
Im weiteren Verlauf überschlug sich das Fahrzeug mehrfach, schleuderte durch den Flutgraben, riss hierbei das Hinweisschild auf die Autobahnausfahrt Wommen samt der Halterung aus der Verankerung und kam anschließend im Flutgraben zum Stehen.
Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mittels Rettungsschere aus dem verunfallten Pkw herausgeschnitten und geborgen werden. Nach einer Erstversorgung vor Ort durch die NEF-Besatzung, wurde die schwer verletzte Person mit dem Rettungshubschrauber Christopher 28 zur weiteren ärztlichen Behandlung in die Universitätsklinik nach Jena geflogen.
Über die Art und Schwere der Verletzungen können derzeit keine Angaben gemacht werden. Durch den Einsatz der Rettungskräfte, Feuerwehr und der Landung des Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Kirchheim kurzfristig komplett gesperrt werden.
Hierdurch kam es auf Grund des einsetzenden Pendler- und Ferienrückreiseverkehrs und als Folge eines vorangegangenen Staus nach einem schweren Verkehrsunfall im Bereich Thüringen zum Rückstau, der auf ca. 5 Kilometer geschätzt wurde. Eine Rundfunkwarnmeldung sowie eine Umleitungsempfehlung wurden veranlasst. Nach Beendigung der Abschlepp- und ufräummaßnahmen wurde die Fahrbahn gegen 19Uhr für den Verkehr wieder frei gegeben.
Der Rückstau löste sich zeitnah auf. An dem Verkehrsunfall war kein weiteres Fahrzeug involviert. Der entstandene Sachschaden an dem Fahrzeug und der Autobahneinrichtung wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.
