36 neue Pflegekräfte starten am Klinikum

Foto: Klinikum Hersfeld-Rotenburg

Bad Hersfeld (pm/sim) – Insgesamt 36 junge Männer und Frauen haben im Oktober ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft am Institut für Gesundheitsberufe des Klinikums Hersfeld-Rotenburg am Seilerweg begonnen. Zum Ausbildungsstart wurden die neuen Auszubildenden bei einem gemeinsamen Willkommenstag begrüßt.

„Der Beruf, den Sie in den kommenden Jahren erlernen werden, ist besonders. Er wird an manchen Tagen viel von Ihnen verlangen, Ihnen aber auch unglaublich viel zurückgeben“, sagte Katharina Schlüter, stellvertretende Institutsleiterin.

Zum Berufsalltag von Pflegefachkräften gehören unter anderem die professionelle Versorgung von Patienten, die Begleitung von Behandlungen sowie die Planung und Umsetzung pflegerischer Maßnahmen. Dabei stehe immer auch der Mensch im Mittelpunkt. Gerade zu Beginn der Ausbildung sei es oft noch schwer vorstellbar, was der Berufsalltag konkret bedeute, so Schlüter. Sie empfiehlt deshalb, möglichst schon vor Ausbildungsbeginn ein Praktikum zu absolvieren und sich bewusst auf die Ausbildung einzulassen. Unterstützt werden die Auszubildenden unter anderem durch einen Lerncoach.

Dass in diesem Jahr 36 neue Auszubildende ihre Pflegeausbildung beginnen, wertet Schlüter als erfreuliche Entwicklung. In den Jahren nach der Corona-Pandemie hätten sich deutlich weniger junge Menschen für den Beruf entschieden. Inzwischen hätten sich auch die Rahmenbedingungen weiterentwickelt. Dazu gehörten unter anderem mehr Flexibilität und eine Ausbildungsvergütung, die bereits im ersten Ausbildungsjahr bei 1.340 Euro liegt.

Gemeinsam mit Melanie Licht und Christin Schütz, die die Kursleitung übernehmen, begleitet Schlüter die neuen Auszubildenden in den kommenden Jahren.

Für Sebastian Mock, Geschäftsführer des Klinikums Hersfeld-Rotenburg, ist die Ausbildung am Standort Seilerweg ein wichtiger Baustein für die Gesundheitsversorgung in der Region. „Die enge Verzahnung von Praxis und Lehre, wie wir sie hier am Klinikum gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitsberufe bieten, ist eine Investition in die Zukunft“, betont Mock. Die Auszubildenden könnten dadurch frühzeitig Erfahrungen im Stationsalltag sammeln und das Erlernte unmittelbar in der Praxis anwenden.

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