In der Gruppenphase des Fuldaer AH-Kreispokals der Vorsaison setzten sich die Turner noch denkbar knapp, aber verdient als Gruppensieger durch und zogen in die Finalrunde ein. Dort besiegte FT den KSV Niesig mit 2:1, ehe sie beim 4:0-Sieg im Finale gegen die „alten Hasen“ des RSV Petersberg nichts mehr anbrennen ließen. „Jeder freut sich ungemein, dass wir weitergekommen sind“, sagt Stanetzky Nach dem Einzug in den Hessenpokal peilen die Turner nun Rund zwei an. Der Coach nimmt seiner Mannschaft allerdings den Druck von den Schultern. „Wir nehmen das Spiel relativ locker, so wie die ganze Runde“, erklärt er. Das Wichtigste sei die dritte Halbzeit an der Theke, „am liebsten gemeinsam mit dem Gegner“, schmunzelt Stanetzky.
Bei solch einem Highlight im Spielplan möchten am liebsten alle Spieler ihre Einsatzminuten erhalten. Dabei hat der Coach wohl die Qual der Wahl, wen er für das Pokalspiel mitnimmt und wer von außen zuschauen muss. „Wir sind eine bunt gemischte Truppe. Selbst wenn jemand nicht spielt, feuert er uns von außen an“, erläutert Stanetzky. So spielen beispielsweise der Frontsänger der Mambo KingX, Uli Fromm, aber auch Gitarrist Julian Schnorr bei der AH-Auswahl. Seit dieser Spielzeit schnürt auch der ein oder andere „junge“ Spieler seine Schuhe bei den AH-Turnern. Das beste Beispiel dafür sei Jan Schäfer, der erst vor kurzem seine Fußballschuhe, was die Senioren angeht, an den Nagel hängte, aber auch Marcel Röhm. „Die vielen jungen Alte Herren verstärken uns ungemein“, freut sich der Coach, der am liebsten in die zweite Runde einziehen möchte. „So kennt man sich eigentlich recht wenig. Jeder muss sein Spiel spielen“, erklärt Stanetzky.
Drei osthessische Teams sind diesmal im AH-Hessenpokal dabei – zwei treffen in Fulda aufeinander, das dritte ist die SG Michelsrombach/Rudolphshan, die in Runde eins ein Freilos gezogen hatte.
