Künzell – Bronnzell (Freitag; 17 Uhr) und Bronnzell – FT Fulda (Sonntag; 15 Uhr)
Viktoria-Coach Jens Keim macht keinen Hehl daraus, dass die Leistung beim Sieg in Hünfeld ausbaufähig war. Zwar brachte die individuelle Qualität die Treffer, „aber wir kamen schlecht rein und haben dann den Sack nicht zugemacht und total den Faden verloren“. Jetzt gilt der Fokus aber Künzell, wo aus Licht-Gründen schon um 17 Uhr am Rasen gespielt wird, der Noppen war ebenfalls eine Option. „Aber wir haben das arrangiert und jeder konnte“, so Keim, der betont: „Wir sind ja noch nicht am Ende der Fahnenstange. Was am Anfang der Saison zählt, ist, nicht den Anschluss zu verlieren. Aber wir haben sehr viele Spieler, da ist Feuer drin und jeder will so viel spielen wie möglich“. Ein Sechs-Punkte-Wochenende für die Viktoria soll es werden, allerdings sind die Aufgaben knifflig: Künzell hat gerade erstmals Selbstvertrauen getankt, im Stadtderby ist ohnehin alles drin, zumal auch FT zuletzt nicht ganz stabil war. Das Duell vor fast genau zwölf Monaten ging mit 1:0 an Bronnzell, das wieder auf Tarek Belaarbi bauen kann, Johannes Ruppert fehlt derweil noch.
Horas – Kerzell (Freitag; 19 Uhr in der Johannisau)
Es ist das Topspiel des Spieltags: Der Dritte empfängt den Zweiten – wobei viele eher noch mit dem Aufsteiger aus Horas in der Spitzengruppe als mit der Helvetia gerechnet hatten, die noch immer ohne Niederlage dasteht. Doch das Gastspiel beim FVH wird nun die nächste echte Prüfung für die Bleuel-Elf. „Horas zählt zu den drei, vier Topmannschaften, das bestätigen sie bisher, vom Ausrutscher gegen Eiterfeld mal abgesehen. Die Qualität ist sehr hoch und der Kunstrasen ist vielleicht ein Vorteil für sie“, sagt Kerzells Trainer Uwe Bleuel. Gespielt wird nämlich in der Johannisau, in Vorbereitung darauf trainiere auch die Helvetia unter der Woche am Kunstrasen. „Ich sah mit meinen Jugendmannschaften aber da auch immer recht gut aus“, wirft Bleuel natürlich nicht vorher die Flinte ins Korn und weiß auch um die spielerischen Fähigkeiten seiner Mannschaft, die sich nicht verstecken will: „Wir werden versuchen, das eine oder andere Tor zu schießen. Horas ist auch eine Mannschaft, die das Heil in der Offensive sucht“, erwartet Bleuel nicht unbedingt ein Spiel mit wenigen Toren – obwohl beide Teams bisher auch ganz wenig zugelassen haben.
Hönebach – FT Fulda (Freitag; 19 Uhr)
Wo es Topteams gibt, gibt es auch Verfolger: In Hönebach trifft der Fünfte auf den Sechsten, FT will das Wochenende positiv einläuten und mit drei Punkten ins Derby nach Bronnzell fahren, die Eisenbahner wiederum nach zwei Niederlagen wieder auf die Erfolgsschiene finden.
Künzell – Kressenbach/Ulmbach (Sonntag; 15 Uhr)
Während die Künzeller am Freitag erst einmal das schwere Derby gegen Bronnzell hinter sich bringen müssen, ist das Heimspiel gegen den Aufsteiger dann ein enorm wichtiges: „Das ist das nächste Sechs-Punkte-Spiel“, betont Co-Trainer Jose-Ramon Bacale, der das Team nach dem erlösenden 1:0-Auswärtssieg in Gundhelm, als der TSV gleich mehrere schwarze Serien beendete, schon direkt aufs Wochenende eingeschworen hatte: „Wir müssen konzentriert weiterarbeiten, wir haben noch nichts erreicht.“ Allerdings läuft auch bei Kressenbach/Ulmbach momentan wenig zusammen: Vier Niederlagen in Folge musste das Team von Tim Mulfinger zuletzt einstecken und hatte gerade beim 1:3 im Derby gegen Schlüchtern viele Ausfälle zu beklagen.
Gruppenliga
Freitag
17 Uhr
Künzell – Bronnzell
19 Uhr
Horas – Kerzell (in der Johannisau)
Hönebach – FT Fulda
Kressenbach/Ulmbach – Eiterfeld/Leimbach (in Kressenbach)
Gundhelm/Hutten – Petersberg (in Hutten)
Müs – Aulatal
Freiensteinau – Elters/EckweisbachSchwarzbach
Schlüchtern – Großenlüder
Sonntag
Großenlüder – Hünfeld II
Bronnzell – FT Fulda
Oberzell/Züntersbach – Eiterfeld/Leimbach (in Oberzell)
Freiensteinau – Petersberg
Aulatal – Horas (in Oberaula)
Elters/Eckweisbach/Schwarzbach – Müs (in Schwarzbach)
Künzell – Kressenbach/Ulmbach
Schlüchtern – Hönebach
