Demnach würde Lehnerz am Donnertag, 31. Mai, um 14 Uhr den Vertreter der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar empfangen, was nach aktuellem Stand der FK Pirmasens wäre – ein echter Brocken für die Lohsse-Elf, schließlich ist Pirmasens erst im vergangenen Sommer aus der Regionalliga abgestiegen. Außenseiterchancen auf den zweiten Rang in dieser Klasse hat noch die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Sollte der hessische Vertreter die Partie gewinnen, steht für ihn das zweite Spiel erst am Mittwoch, 6. Juni (18.30 Uhr), an – dann beim Vertreter der Oberliga Baden-Württemberg, in der aktuell noch die TSG Balingen, der FC Villingen, SGV Freiberg, FSV Bissingen, FV Ravensburg und der FC Nöttingen Zweiter werden könnten. Sollte der hessische Vertreter im ersten Spiel jedoch verlieren oder nur unentschieden spielen, muss er bereits am Sonntag, 3. Juni, um 14 Uhr in Baden-Württemberg ran.
Ein weiteres Thema ist der mögliche Aufstieg der zweiten Mannschaft des TSV in die Hessenliga: Aktuell stehen sowohl die erste Mannschaft in der Hessenliga als auch die zweite Mannschaft in der Verbandsliga auf dem zweiten Rang, sollte dies am Ende der Saison immer noch der Fall sein, müssten die Aufstiegsspiele zur Hessenliga nach hinten verschoben werden – denn verpasst Lehnerz den Aufstieg in die Regionalliga, dürfte die eigene Reserve nicht hoch und der Tabellendritte der Verbandsliga Nord (aktuell die SG Johannesberg) würde profitieren und an der Aufstiegsrunde teilnehmen dürfen. „Erstmal muss die erste Mannschaft den zweiten Platz bestätigen. Man hat in Ginsheim gesehen, dass das noch schwer genug wird“, meint Schütrumpf, der aber klarstellt, dass im Falle eines Aufstiegs in die Regionalliga die Reserve auf jeden Fall an der Aufstiegsrunde zur Hessenliga teilnehmen wird.
Währenddessen seien die Planungen für die künftige Zusammenarbeit mit Borussia Fulda schon weiter vorangeschritten, was die Kaderzusammenstellung, aber auch die Trainerfrage angeht: „Wir sind da ganz gut vorwärtsgekommen. Aber man muss abwarten, was sich da noch tut“, sagt Schütrumpf, der sich zu Namen jedoch nicht konkret äußern will: „Es sind momentan viele Kandidaten interessant, auch unsere eigenen Trainer. Noch haben wir uns nicht entschieden.“ Allerdings soll sich mit Daniel Steuernagel, der vor wenigen Tagen in einem Interview mit der Gießener Allgemeinen den Kontakt zu den Fuldaer Verantwortlichen bestätigt hat, ein gehandelter Kandidat bereits für Regionalligist Kickers Offenbach entschieden haben, zumal der 38-Jährige als Freund vollprofessioneller Strukturen gilt – die es bei der SG Barockstadt zumindest erst einmal nicht geben wird. Der frühere Borussen-Spieler Markus Unger (Braunschweig) soll dem Vernehmen nach kein Thema mehr sein, dafür wird in der Gerüchteküche die Personalie von Eintracht-Legende Alexander Schur heiß gehandelt.
Hinsichtlich des Kaders herrscht dagegen bei einer Personalie bereits Klarheit: Nikola Milankovic, aktuell noch in Diensten des TSV Lehnerz, wird in der kommenden Saison nicht Teil des Kaders der SG Barockstadt sein, wie Schütrumpf bestätigt. Für den 32-Jährigen, der sich schon seit Wochen mit einem Muskelfaserriss herumplagt, sei die Fahrerei von Hanau nach Fulda zu aufwendig, darüber hinaus komme der Defensivmann nach seiner Verletzung nicht richtig in Tritt.
Relegationstermine zur Regionalliga Südwest:
Donnerstag, 31. Mai um 14 Uhr: Hessen – Rheinland-Pfalz/Saar
Sonntag, 3. Juni um 14 Uhr: Rheinland-Pfalz – Baden-Württemberg
Mittwoch, 6. Juni um 18.30 Uhr: Baden-Württemberg – Hessen
Anmerkung: Sollte der hessische Vertreter das erste Spiel nicht gewinnen, werden die Paarungen zwei und drei getauscht.
