Wer hätte das für möglich gehalten? Mit dem dramatischen Sieg gegen die Soester EG haben die Lauterbacher Luchse ihren Traum doch noch wahr gemacht: Trotz eines verpatzten Saisonstarts sicherten sich die Vogelsberger in letzter Sekunde doch noch das Ticket für die Play-Offs. „Das ist für uns eine Riesengeschichte. Vor Weihnachten waren wir abgeschlagen Letzter, kaum jemand hat noch mit uns gerechnet und jetzt können wir sogar Siebter werden“, konnte Lauterbachs Trainer Thomas von Euw sein Glück nach dem 6:4-Heimerfolg kaum fassen: „Das Ziel, den Abstieg zu vermeiden, schien unerreichbar, aber wir haben einen Lauf gestartet und es allen gezeigt. Das bedeutet uns sehr viel.“ Die Luchse starteten druckvoll in das so wichtige Match und führten nach dem ersten Drittel dank eines Doppelschlags von Benjamin Schulz verdient mit 2:0. Im zweiten Drittel leisteten sich die Gastgeber in Überzahl allerdings eine Schwächephase, agierten zu leichtsinnig und wurden prompt bestraft. So lagen die Lauterbacher zwischenzeitlich mit 3:4 hinten, ehe Dennis Stumpf nach 37 Minuten zum 4:4 ausglich. Mit dem Unentschieden ging es dann in den entscheidenden letzten Abschnitt. „Das letzte Drittel ist immer eine Willensgeschichte. Wir wollten den Sieg einfach mehr“, resümierte von Euw, dessen Team dank der späten Treffer der beiden Neuzugänge Robert Sokol und Jan Hammerbau zum 5:4 und 6:4 als strahlender Sieger vom Eis ging.
Lauterbach: Grunewald, Bernhofen; Stumpf (1), Apel, Zizka, Berk, Matysek, Knieling, Weitzer, Schulz (2), Sokol (1), Schindler (1), Metzendorf, Langnese, Pietschmann, Bergk. Hammerbauer (1).
