Bereits zum 16. Mal veranstaltete der RMV Poppenhausen das Sportevent. Jahr für Jahr packt die Teilnehmer zum Jahresanfang das Radfieber und dann heißt es wieder schwitzen, strampeln und fighten. Etwas geschafft, aber umso erleichterter, dass mit der Organisation alles gut lief, zeigte sich am Sonntagnachmittag Elmar Wehner. „Das Hallenbike ist wie eine Familie“, meinte der Organisator, der allen großes Lob aussprach: „Der Herausforderung, der sich die Teilnehmer stellen, ist außergewöhnlich.“ Denn in 48 Stunden geht so mancher Sportler an seine Grenzen. Jeder Teilnehmer fuhr wieder eine Stunde Rad, danach wurde für sieben Stunden Pause gemacht, während das nächste Teammitglied schon weiter strampelte – Stillstand gibt es in den 48 Stunden nicht. In diesem Jahr wurden weniger Gesamtkilometer geradelt, aber das lag daran, dass auch ein Team weniger an den Start ging. Die Leistungen waren jedoch wieder sehr bemerkenswert.
Bei den Mixed-Mannschaften siegte das Team 200 Puls – Radsport Reder (2073,34 Kilometer). „Das ist ein neuer Kilometerrekord“, freute sich Wehner. Zweiter wurde der Vorjahressieger Radteam Elters (2023,57 Kilometer). Dritter wurde das Team Bike Box 1 (2017,94 Kilometer). Beste Frauen-Team waren die „Espresso Böhnchen“ (1420,30 Kilometer). Auf Platz zwei landete die Gruppe „Schwarze Berge SGO Mädels (1414,15 Kilometer). Dritter wurde das Team (F)lauer-Power (1307,99 Kilometer). Bei den Männern lag Christoph Lomb von Bike Box 1 (284,78 Kilometer) auf Platz eins. Zweiter wurde Holger Schubert vom Team 200 Puls – Radsport Reder (279,33 Kilometer) vor Markus Dotzert vom Team Bike Box 1 (277,67 Kilometer). Beste Frau war Linda Krebel vom Team Kraftwerk (229,12 Kilometer). Auf Platz zwei landete Daniela Patko (211,22 Kilometer) von Schwarze Berge SGO Mädels. Dritte wurde Katharina Mehler (194,97 Kilometer) von den Espresso-Böhnchen.
„Hier können alle zeigen, dass sie eine sportliche Leistung bringen, zusammenhalten und etwas Gutes tun könne“, so der Organisator. Denn neben einer Spende an die Grundschule Poppenhausen, unterstützt der RMV Poppenhausen auch den schwerkranken Luis, der nicht laufen kann. „Für ihn wird am Haus ein Aufzug gebaut und das wollen wir mitfinanzieren“, erzählte Wehner. Und gerade bei den Sportlern sei die Akzeptanz, im Rahmen des Events auch Spenden zu sammeln sehr hoch. Auch sonst spielt der Zusammenhalt beim Hallenbike eine große Rolle. Während die Sportler auf den Rädern alles gaben, war im Hintergrund wieder ein großes Team an Helfern zu Gange. Sie kümmerten sich unter anderem um die Versorgung mit Kaffee, Kuchen, Nudeln und Obst und schauten, dass mit der Zeitmessung alles glatt läuft.
