„Wir freuen uns, wieder hier in Fulda zu sein“, sagt Pressesprecher Patrick Adolph: „Wir waren vor zwei Jahren schon mal mit großem Erfolg hier“. Doch seitdem habe sich ihr Programm sehr gewandelt. „Wir haben komplett die artistischen Nummern ausgetauscht“, erläutert er. Ob Handstandakrobatik aus Australien, eine Flugtrapeznummer aus Italien oder ein Gummimann aus Venezuela – der Zirkus hat einen internationalen Schwerpunkt. So tourt aktuell unter anderem der 26-jährige Akrobat und Jongleur Soffien Messoudi mit Charles Knie durch Deutschland. Dieser hat sowohl marokkanische als auch englische Wurzeln. „Meine Eltern waren schon im Zirkus. Ich trete auf, seit ich zwei Jahre alt bin. Mit der Familie zu arbeiten, macht immer mehr Spaß“, schwärmt Messoudi von seiner Leidenschaft. Doch in die Manege treten nicht nur Menschen, auch 150 Tiere werden bejubelt. „Wir möchten traditionellen Zirkus machen, der generationenübergreifend ist, und da gehören Tiere dazu“, meint Adolph. Neben exotischeren Vierbeinern wie Kamelen und Zebras, treten auch Hunde, Katzen, Laufenten und Papageien auf. Der Tierlehrer Jochen Krenzola, der schon seit 32 Jahren seinem Beruf mit Leidenschaft nachgeht, hat besonders eine Schwäche für die Minischweinfamilie, die bereits seit vier Jahren in ihrer Rotte im Zirkus zusammengeblieben sind. „Schweine haben ein sehr starkes Sozialverhalten sowohl untereinander als auch mit Menschen“, erklärt Krenzola. Außerdem seien sie sehr empfindsam, deshalb entscheide er nach Charakter der Tiere, welche Aufgaben sie vor Publikum übernehmen sollen. „Es geht nicht um die Höchstleistung“, sagt Krenzola. Er befolge stets bei seinem Training mit den Tieren die Faustregel „60 Prozent leben und 40 Prozent Arbeit“, damit sich diese auch im Zirkus wohlfühlen. Außer den Auftritten der Tiere und der Artisten erwartet das Publikum außerdem noch ein acht-Mann Live-Orchester und ein vier-köpfiges Showballett.
„Jede Stadt ist eine neue Herausforderung“, weiß Adolph, der den kommenden Aufritten in Fulda mit Aufregung und Vorfreude entgegensieht. Es komme sowohl auf das Wetter als auch auf Parallelveranstaltungen kann. „Die Vorverkaufszahlen waren sehr zufriedenstellend“, sagte Adolph, der erfolgreiche Vorstellungen erwartet. Außer am Sonntag und am letzten Tag können sich die Besucher täglich auf zwei Vorstellungen jeweils um 16 und 19.30 Uhr freuen. Am Montag lohnt sich der Besuch für die ganze Familie besonders. Es winken attraktive Einheitspreise. Tickets gibt´s zum Preis von 12 bis 34 Euro im Internet-Ticket-Shop (print@home-ticket zum Sofortausdruck) unter www.zirkus-charles-knie.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter der Ticket-Hotline mit der Telefonnummer 0171-9462456.
Die Auftritte des Zirkus Charles Knie in der Übersicht:
Samstag: 16 und 19.30 Uhr
Sonntag: 11 und 15 Uhr
Montag: 16 und 19.30 Uhr
Dienstag: 16 und 19.30 Uhr
Mittwoch: Nur um 16.00 Uhr
