Problemlos verlief vor allem die Terminierung der Vorrundenbegegnungen, da sich die meisten Vereine bereits im Vorfeld auf eventuelle Verlegungen verständigt hatten. Die Saison eröffnen Gruppenliga-Absteiger Haimbach und der TSV Weyhers am Freitagabend, den 4. August, am Sonntag steigt dann das Fliedener Gemeindederby Magdlos gegen Schweben. Der SV Schweben und die SG Rommerz einigten sich für den zweiten Spieltag auf einen Heimrechttausch wegen der Kirmes in Rommerz, gespielt wird nun beim Aufsteiger, aber schon am Freitagabend, 11. August (19 Uhr). Am Sonntag steigt dann das Eichenzeller Gemeindederby Löschenrod gegen Lütter, am Wochenende darauf ist der einzige komplette Freitagsspieltag der Hinrunde geplant – dafür wird auch an den Feiertagen 3. Oktober und 31. Oktober jeweils dienstags komplett gespielt. Letzter regulärer Spieltag im Jahr 2017 ist der 12. November, der erste komplette Spieltag im Jahr 2018 soll am 4. März stattfinden.
Nicht nur für die Vereinsvertreter, sondern selbst für die anwesenden Pressevertreter äußerst interessant waren Pfeiffers Erläuterungen der Spielplangestaltung und die Tücken, die die Wünsche der Vereine teilweise mit sich bringen: „Mein Appell an euch: Meldet die Mannschaften rechtzeitig, wir konnten den Plan die ganze Zeit nicht fertig machen, weil ein Verein nicht gemeldet hatte. Und gebt Wünsche an, es haben gerade mal sechs Vereine Wünsche angegeben“, betonte Pfeiffer. Die Anzahl der Maximalabsteiger wurde wie im Vorjahr auf drei festgeschrieben. „Das heißt: Es müssen nicht Drei sein“, betonte Pfeiffer. Eine wichtige Änderung gibt es allerdings: Die Zuordnung der Gruppenligisten zu einer Kreisoberliga wie in der vergangenen Saison wurde leicht abgeändert: „Damit hätten wir, wenn es blöd gelaufen wäre, bis zu drei Absteiger in einer Liga gehabt. Wir haben den Gruppenliga-Vereinen eine zweite Kreisoberliga als Alternative zugewiesen und festgelegt, dass jeder Kreisoberliga zwingend ein Absteiger zugeordnet wird“, unterstrich Pfeiffer.
Fairste Mannschaft der abgelaufenen Saison war die SG Bad Soden II, die in der gesamten Runde ohne Platzverweis blieb. Bemerkenswert: Anhand einer per Präsentation an die Leinwand geworfenen Statistik monierte Pfeiffer allerdings den Anstieg der Gelben Karten von 884 (2012/2013) auf 1014 in der abgelaufenen Saison. Die Anzahl der Gelb-Roten Karten ist annähernd gleichgeblieben, die Anzahl der Roten Karten ist von 28 (2012/2013) auf 25 gesunken. „Die Rückrunde war sehr ruhig, da musste ich nur sieben Rote Karten aburteilen, ohne Strafen sind Ilbeshausen, der SV Schweben und Bad Soden II geblieben“, lobte Einzelrichter Thomas Schilling. Die Schiedsrichterkosten sind von 52,96 Euro (2015/2016) auf 53,31 Euro pro Spiel gestiegen, halten sich damit aber noch absolut im Rahmen. Der neue Schiedsrichteransetzer Herbert Röll betonte: „In Schlüchtern wird kein Schlüchterner Schiedsrichter pfeifen, die Spiele im Kreis Fulda werde ich auch in den Austausch geben. Wir werden auch weiterhin aufpassen, dass sich die Schiedsrichterkosten im Rahmen halten.“
Zum Schluss stellte Pfeiffer die Neuerungen für den Spielbetrieb vor: Handshake vor, während und nach dem Spiel sind mittlerweile eine verpflichtende Empfehlung des HFV. „Die Relegationsspiele bei uns im Kreis waren affengeil“, blickte Pfeiffer begeistert zurück – allerdings mit einem Wermutstropfen: „Pyrotechnik ist zu unterlassen, das Polizeipräsidium ermittelt, das ist ein ganz heißes Eisen“, mahnte der Klassenleiter die Vereinsvertreter an, dahingehend auf ihre Fangruppen einzuwirken. Was die sogenannte „Gesichtskontrolle“ angeht, unterstrich Pfeiffer: „Ich bin ein Verfechter der alten Regelung: Wer einen Pass hat, kann spielen. Aber es gilt: Wenn ein Verdacht besteht, haben die Verantwortlichen die Möglichkeit, das dem Schiedsrichter mitzuteilen, sodass dieser im Rahmen der Gesichtskontrolle die Identität des betreffenden Spielers punktuell überprüfen soll.“ Zeitraubende Diskussionen gab es vor allem nach der Frage, ob ein Personalausweis bei Nichtvorliegen des Spielerpasses ausreichend ist (ist er nicht, ein Ausdruck der elektronischen Spielberechtigung mit amtlichem Lichtbildausweis allerdings sehr wohl). Vor allem hielt Pfeiffer die Vereine an, bei Auswechslungen die verpflichtenden Wechselkärtchen zu nutzen.
Die ersten vier Spieltage in der Übersicht:
1. Spieltag
Freitag, 4. August
19 Uhr
Haimbach – Weyhers
Sonntag 6. August
15 Uhr
Magdlos – Schweben
Rückers – Kressenbach/Ulmbach
Herolz – FV Steinau
Lütter – Huttengrund
Rommerz – Löschenrod
Oberzell/Züntersbach – Freiensteinau (in Oberzell)
16 Uhr
Bad Soden II – Mittelkalbach
2. Spieltag
Freitag, 11. August
19 Uhr
Rommerz – Schweben
Mittelkalbach – Oberzell/Züntersbach
Samstag, 12. August
16 Uhr
Kressenbach/Ulmbach – Bad Soden II (in Ulmbach)
Sonntag, 13. August
15 Uhr
Löschenrod – Lütter
FV Steinau – Haimbach
Weyhers – Rückers
Freiensteinau – Magdlos
18.30 Uhr
Huttengrund – Herolz
3. Spieltag
Freitag, 18. August
19 Uhr
Löschenrod – Schweben
Huttengrund – Rommerz
FV Steinau – Lütter
Weyhers – Herolz
Kressenbach/Ulmbach – Haimbach (in Ulmbach)
Mittelkalbach – Rückers
Freiensteinau – Bad Soden II
Oberzell/Züntersbach – Magdlos (in Züntersbach)
4. Spieltag
Sonntag, 20. August
15 Uhr
Magdlos – Rommerz
Bad Soden II – Weyhers
Haimbach – Huttengrund
Herolz – Löschenrod
Lütter – Schweben
Freiensteinau – Mittelkalbach
Oberzell/Züntersbach – Kressenbach/Ulmbach (in Oberzell)
Rückers – FV Steinau – verlegt auf Freitag, 1. September (18.15 Uhr)
