Lokales 05.02.2017

12.000 Besucher bei Osthessischem Gesundheitstag – Neuer Rekord

Fulda – Von Jasha Günther – Top und Flop beim sechsten Osthessischen Gesundheitstag des Gesundheitsnetzes Osthessen (GNO) in der Esperantohalle: Während der Versuch, die längste Gesundheitspolonaise der Welt durch die Halle zu schlängeln, scheiterte, konnten sich die Veranstalter über einen neuen Besucherrekord freuen. Rund 12.000 Menschen aller Altersgruppen waren gekommen, um sich zu informieren.

Fotos: Jasha Günther

Die Vorstandsmitglieder des GNO waren, trotz des gescheiterten Weltrekordversuchs, mit der sechsten Auflage des Osthessischen Gesundheitstags sehr zufrieden. „Die Vortragsräume waren immer voll, die Leute standen oder kamen nicht alle rein, einen Vortrag haben wir spontan ein zweites Mal durchgeführt und die Aussteller sind alle total zufrieden“, resümierte GNO-Geschäftsführerin Gabriele Bleul: „Es gab viele tolle Gespräche“. Teilweise hätten die Standbetreiber am frühen Nachmittag nochmal Mitnahme-Materialien nachordern müssen, weil auch sie vom Besucherandrang überrascht waren. Im Vergleich zu den Vorjahren – der Gesundheitstag findet alle zwei Jahre statt – stellte Bleul fest: „Wir haben es geschafft, auch die jüngeren Menschen zu motivieren. Die Altersstruktur war sehr gemischt.“ Dr. Daniel Nolte, Aufsichtsratsvorsitzender des GNO, hob besonders hervor: „Mich hat gefreut, dass der Besucherstrom ein kontinuierlicher Fluss über den ganzen Tag war.“ Immer wieder neue Leute kamen in die Messehalle, informierten sich an den Ständen, nahmen an Aktionen teil und lauschten den Vorträgen. Bei der Veranstaltung sei Zeit für das, was im Praxisalltag der Ärzte häufig zu kurz komme: Sich mal länger mit Patienten zu unterhalten. „Schön ist auch das Gemeinsame“, sagte Nolte. Die Messe sei ein Treffpunkt für Fachpersonal und von dieser Vernetzung profitiere am Ende auch der Patient.

 

54 Personen fehlen zum Weltrekord

Der Versuch passend zum Motto „Lachen ist gesund“ gemeinsam mit der Fuldaer Karnevalsgesellschaft die längste Gesundheitspolonaise der Welt stattfinden zu lassen scheiterte, doch die knapp 200 Teilnehmer hatten trotzdem jede Menge Spaß. „250 Leute werden benötigt“, sagte Olaf Kuchenbecker vom Deutschen Rekordinstitut, als er die Regeln erläuterte. Am Ende waren es aber nur 196 Narren und Besucher, die sich in ihren Uniformen oder ausgerüstet mit Einmal-Kittel, Mundschutz, lila Handschuhen und Häubchen zu passender Musik wie ein großer Wurm einmal zwischen den Ständen hindurch schoben. „Es hat zwar nicht gereicht, aber es sind super Bilder, die ich hier heute gesehen habe“, sagte Kuchenbecker. Angeführt wurde die Polonaise vom Fahnenträger der FKG. „Es ist eine Gesundheitsmesse, da muss sich bewegt werden“, hatte Volker Elm, der diesen Teil der Veranstaltung moderierte, kurz vor dem Start nochmal die Werbetrommel gerührt. Dann war die FKG mit Prinzenmannschaft, Garden, Tanzmariechen, Bürger- und Prinzengarde und Elferräten einmarschiert. „Lachen ist gesund ist ein super Motto. Da lassen wir es und nicht nehmen, dabei zu sein“, meinte Ralph Hönscher, der im GNO-Vorstand und FKG-Elferrat aktiv ist. FKG-Präsident Michael Hamperl stellte die Prinzenmannschaft vor und merkte dabei: „Diese lila Handschuhe knallen beim Klatschen viel besser als unsere weißen Stoffhandschuhe.“ Prinz Dirk Novus Hotelicus der LXXVI. von Fulda betonte: „Wir sind sehr gerne her gekommen, denn Gesundheit ist das A und O.“ Wie bei Karnevalisten üblich hatte die FKG natürlich auch Geschenke dabei: Nachwuchsmariechen Maia Werner, die Tanzgarde und Tanzmariechen Anna-Maria Alt sorgten mit ihren Darbietungen für Stimmung. Nach der Polonaise sangen alle zusammen das Fuldaer Lied.