Zusammen mit sieben weiteren Klassen aus verschiedenen Bundesländern hatte die Projektgruppe die Möglichkeit, mit der Bundeskanzlerin ins Gespräch zu kommen. Stellvertretend für die Projektgruppe saßen Florian Kühnert, Karoline Schwarzer und Christian Schott direkt neben Merkel im inneren Diskussionskreis des Internationalen Konferenzsaales im Bundeskanzleramt. Alle Gruppen, die zu Gast waren, hatten vor dem Besuch eigene Projekte vorbereitet und konnten diese während der Diskussion vorstellen. Die Schüler stellten während des Gesprächs Fragen zu den Erfahrungen der Bundeskanzlerin in der DDR. Hier lag der Fokus auf der Schul- und Studienzeit. Für die Schüler war dies eine Geschichtsstunde der besonderen Art, an die sie sich bestimmt noch lange zurück erinnern werden.
Auch von CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand wurden die Jugendlichen empfangen. Neben spannenden Diskussionen zur DDR wurden auch Themen wie die Flüchtlingsproblematik angesprochen. Im Gespräch betonte Brand immer wieder, dass ihm besonders das „C“ in „CDU“ wichtig sei, egal um welches aktuelle Thema es ginge. Im Anschluss an das Gespräch zeigte der Abgeordnete der Gruppe noch das Paul-Löbe Haus, in dem Ausschüsse und Bundestagsabgeordnete tagen. Die restliche freie Zeit verbrachten die Schüler mit Besuchen von Museen und in der Innenstadt von Berlin.
Das Projekt „Zeitzeugen“ begann bereits Anfang Oktober im Rahmen des 25. Jahrestages auf Point Alpha. Hier konnten die Schüler mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit und dem Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Frank-Jürgen Weise über seine Erfahrungen mit der DDR aber auch aktuellen Themen reden.
