Bei Wind und Wetter haben die Jugendlichen der Region die Möglichkeit, in cooler Atmosphäre zu skaten und nebenan mit Freunden abzuhängen. Die Jugendlichen haben sich dort selbst eingerichtet und auch ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Die Wände wurden besprüht, Rampen gebaut und im Hintergrund läuft coole Musik. Christoph Eisermann vom Team der Jugendkulturfabrik war mächtig stolz, so viele Interessenten bei der offiziellen Einweihung begrüßen zu können. Besonderer Dank ging von ihm an die Stadt Fulda und Bürgermeister Dag Wehner, der sich für das Projekt eingesetzt hat sowie die AWO. „Man merkt, wenn die Leute hinter einem stehen. Da macht es nochmal mehr Spaß“, sagte Eisermann. Über 500 Stunden Arbeit haben er und sein Team aus vielen Freiwilligen geleistet, um die gesamte Anlage zu errichten. Besonders die Jugendlichen hätten viel Engagement gezeigt und könnten stolz auf ihr Projekt sein. „Wir haben in den nächsten Jahren einiges mit euch vor“, so Eisermann zu den Jugendlichen.
Total begeistert von der neuen Location war auch der Bürgermeister. 2013 war die Idee erstmals auf den Tisch gekommen, jetzt sei sie endlich verwirklicht worden. „Was in den vergangenen zwei bis drei Jahren entstanden ist, kann sich sehen lassen“, meinte Wehner und fügte an: „Der Weg ist das Ziel bei einer Ehe und das gilt für dieses Projekt auch.“ Er fand es klasse, dass sich die Jugendlichen beteiligt haben und alle ihre persönlichen Fähigkeiten einbringen konnten. „Das ist in herausragender Art gelungen“, so Wehner. Bevor es dann richtig losging, erinnerte Eisermann nochmal alle daran, dass auf der Bahn absolute Helmpflicht besteht. Einige Skater schnappten ihre Boards und Roller und drehten ein paar Runden – es war beeindruckend, was die jungen Talente alles drauf haben. Dass die Skatehalle einen Spaßfaktor für jedermann bietet, wurde auch gleich deutlich. Zwei Athleten der AG Action Sport vom deutschen Rollstuhl-Sportverband fuhren im Rollstuhl von den Rampen und begeisterten die Zuschauer. Sie zeigten eindrucksvoll, dass skaten auch im Rollstuhl geht. Einige Interessenten probierten sich gleich selbst aus und stellten fest, dass der Umgang mit dem Rolli gar nicht so einfach ist. Wehner lobte, dass mit der Skatehalle ein weiteres inklusives Projekt ins Leben gerufen wurde. Zwischen Wiesbaden und Kassel habe es bislang kein solches Angebot gegeben. Auch in Zukunft sollen Workshops für Rollstuhlfahrer angeboten werden.
