„Dieses Jahr waren es doppelt so viele Tage“, erzählt Kirchner, der sich über die gute Saison freut: „Wir hatten immer zur richtigen Zeit Schnee.“ Besonders in den Ferien und in der Zeit von Anfang Januar bis Anfang März habe es viel geschneit. „Das ist optimal, weil da die meisten Leute Zeit und Lust zum Skifahren haben“, erklärt der Betriebsleiter. Glück hatten die Betreiber und Skifahrer auch mit dem Wetter – große Regenfälle blieben glücklicherweise aus. „Wir sind voll zufrieden“, sagt Kirchner. Ein positiver Nebeneffekt sei sicherlich auch die neugestaltete Märchenwiesenhütte gewesen. „Der Besucher sucht ein komplettes Angebot, sodass er sich den ganzen Tag dort aufhalten kann“, weiß Kirchner. In der Hütte waren durchweg viele Gäste anzutreffen, die sich bei zahlreichen Leckereien stärkten oder sich einfach mal eine Verschnaufpause bei einer Tasse Kaffee gönnten. Durch den separaten Eingang in der oberen Etage konnten besonders die Skifahrer direkt von der Piste in die Hütte stürmen.
„Wir werden wie gewohnt weitermachen“, gibt sich Kirchner auch am Ende dieser Saison nicht mit Stillstand zufrieden. So soll beispielsweise in Abtsroda die Beschneiung ausgebaut werden. „Wir haben auch weitere Zukunftspläne beim Sessellift“, verrät Kirchner, der verspricht: „Wir werden auch weiter in die Wintersaison investieren.“ Der Gast soll sich auf der Wasserkuppe weiter wohlfühlen und dort gerne zum Skifahren hinkommen. Alle Rodelfans und Wanderer können sich auch so langsam einstimmen. Um Ostern herum soll die Sommerrodelbahn wieder in Betrieb genommen werden. „Wir sind schon an den Vorbereitungen“, sagt Kirchner. Wen es aber nochmal zum Skifahren zieht, hat voraussichtlich am kommenden Wochenende Glück, dann werden die Lifte nochmal geöffnet. Der Schnee sei die vergangenen Tage durch den Regen zwar schlechter geworden, doch Kirchner weiß: „Wir haben schneemäßig schon noch Reserven. Derzeit liegen bis zu 50 Zentimeter.“
