„Wir sind sehr zufrieden. Das Wetter hat gut mitgespielt und es verlief alles super“, wusste Sascha Frohnapfel von der Kirmesgesellschaft Hettenhausen. Die Showband Colorados aus Hünfeld und das Deejayteam audioplayers heizte den Gästen bereits am Samstagabend ordentlich ein, sodass die Eröffnungsfeier auf dem Lindenplatz ein gelungener Auftakt war. Dass das der Ort noch mehr zu bieten hat, konnten die Besucher beim traditionellen Johannismarkt erleben. Dort wurde wirklich keinem Gast ein Wunsch offen gelassen. Die kleinsten Besucher konnten zahlreiche Buden mit Spielsachen begutachten oder sich auf einer Hüpfburg und beim Dosenwerfen so richtig austoben.
Die Mütter und Hausfrauen konnten sich derweil nützliche Tipps einholen und praktische Haushaltswaren erwerben. Von Putzmittel, über Gemüseschäler bis zum neusten Bodenwischer wurde hier alles präsentiert. Ebenso gab es einige Stände mit trendigen Kleidern, Schmuck oder Halstüchern.
Die Herren zogen es eher vor, sich ein leckeres Stück Schwartenmagen, Schinken oder eine frische Forelle zu gönnen. Dazu ein Stück frisches Bauernbrot rundete das Geschmackserlebnis ab. Wer zwischendurch erst einmal eine Verschnaufpause brauchte, konnte auf den Festbänken im Zelt oder im Freien Platz nehmen und ein kühles Bier mit Bratwurst genießen.
Als absolutes Highlight und Zuschauermagnet entpuppte sich die Kochshow „Hettehäuser Döppegucker“. In einem Duell traten zwei Teams gegeneinander an, die in einer extra eingerichteten Showküche 30 Minuten Zeit bekamen, ein Gericht zu kreieren. Als Herausforderer trat Georg Storch vom Gasthof „Zum Hirsch“ aus Ebersburg/Thalau an. Den Titel für das beste Gericht wollten die Lokalmatadoren Inge Lindner, Waltraud Kümmel und Pfarrer Dieter Dersch jedoch in Hettenhausen behalten. Die Idee für dieses Projekt ist aus einer Gemeinschaftsarbeit hervorgegangen. „Aus einer fixen Idee wurde schließlich ernst“, so Christian Frohnapfel, der gemeinsam mit Johannes Höhl die Show moderierte. Wer bis dahin das Wort „Döppegucker“ noch nicht verstanden hatte, bekam dies zur Sicherheit nochmal erklärt. „Da stehen Döppe am Herd und da kannst du nei geguck“, erklärte Frohnapfel. Nachdem sich beide Teams vorgestellt hatten, wurden erst einmal die Warenkörbe inspiziert, um schließlich ein Rezept fix zu machen. Frische Kräuter, Salate, Obst, Gemüse und Fleisch hatten die Köche schließlich zur Verfügung. Im Anschluss mussten sie ihre Gerichte dem Publikum präsentieren und zur Verköstigung bereitstellen. Außerdem gab es musikalische Unterhaltung durch die Musikvereine Schmalnau, Blankenau, der Musiktruppe Achtzylinder und Charlies Big Band.
